Ev.Luth.Kirchengemeinde Herringhausen
Aus unserem Kindergarten „Aus Alt mach Neu“ oder „Vom Recyclen und Upcyeln“ – so heißt das Thema, das uns durch dieses Halbjahr begleiten wird. Wir hören so viel über die Vermüllung unseres Planeten, über Plastik in den Weltmeeren, über den unverantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt und und und. Und was soll sich daran ändern, wenn wir nicht im Kleinen anfangen und schon Kinder damit vertraut machen, dass wir da eine große Verantwortung tragen. Das heißt ja nicht, dass wir bei der Sache nicht auch Spaß haben dürfen – also haben wir uns voller Elan in unser neues Thema gestürzt. Wenn man sich draußen bewegt, hat man ja oft gar keinen Blick mehr für das, was um uns herum passiert. Deshalb haben wir uns als erstes gemeinsam mit den Kindern auf den Weg gemacht und in unserer direkten Umgebung geschaut, was wir dann an Müll finden, der da nicht hingehört. Jede Gruppe ist mit dem Bollerwagen losgezogen und hat sich ca. zwei Straßen vorgenommen. Weiter brauchte niemand zu laufen, denn nach der kurzen Strecke war der Boller wagen jedes Mal schon voll mit Müll, der nicht in die Natur, nicht an die Straßen ränder gehört. ERSCHRECKEND! Im Kindergarten haben wir den Müll sortiert – und damit gleich wieder aufgefrischt, warum in den Gruppen die verschiedenen Mülleimer stehen und wie man sie richtig benutzt. Passend zu dem gefundenen Müll wurde in einer Gruppe ein Lied zu einer bekannten Melodie gedichtet, dass die Kinder dann bei einer Elternveranstaltung sehr eindrucksvoll vorgetragen haben: Müll-Lied Am Wegesrand liegen viele Sachen herum, wir denken: die Leute sind manchmal schön dumm! Drum fangt an zu schimpfen, wenn ihr so was seht, und sagt doch den Leuten, dass so was nicht geht! Der Abfall gehört in die Tonne hinein, sonst fangen wir alle ganz laut an zu schrei’n! Aus Schachteln und Kisten kann man prima bau’n, die könnt ihr uns Kindern auch ruhig anvertrau’n. Auch Rollen aus Pappe, die finden wir toll, das gibt prima Schlösser und Burgen, jawohl. Dass Müll hier getrennt wird, das weiß jedes Kind, Papier, Plastik, Bio – der manchmal auch stinkt. Und weil man mit kostenlosem Material tatsächlich toll spielen, basteln und bauen kann, haben wir gleichzeitig zum Beginn des Themas eine spielzeugfreie Zeit eingeführt, das heißt für 14 Tage ist aus den Gruppen jedes vorgefertigte Spielzeug verschwunden. Die Eltern unterstützen uns tatkräftig und bringen von zuhause mit, was nur geht, so dass wir inzwischen einen großen Fundus haben, den die Kinder für ihr Spiel, für’s Basteln und Werken nutzen können. Und siehe da, die Kinder sind hochmotiviert und haben unglaublich viele Ideen. Der Karton wird zum Auto, zum Schiff, zur Höhle, Röhren werden gestapelt, ineinandergesteckt, umgeschmissen, wieder neu aufgebahnt, ganze Städte wachsen auf dem Bauteppich aus Kartons und Schachteln heran. Im Kreativbereich sind wunderschöne „Farbfänger“ entstanden – einfach aus aufgefädelten und angemalten Pappresten mit ein paar Federn und Perlen veredelt. Da das Thema den Kindern (aber auch den Erzieherinnen) so viel Spaß macht, haben wir die spielzeugfreie Zeit auf vier Wochen ausgedehnt und werden danach immer einen Tag in der Woche spielzeugfrei belassen. Wir sind schon gespannt, wie das Thema sich weiterentwickelt. Ich werde im nächsten Gemeindebrief davon berichten. Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen aus dem spielzeugfreien Kindergarten Ihre Gabriela Kohnen Kindergarten: Leiterin Gabriela Kohnen Tel.: 05221/31000 hf-kiga-herringhausen@kirchenkreis-herford.de
Kindergarten
Ev.Luth.Kirchengemeinde Herringhausen
Aus unserem Kindergarten „Aus Alt mach Neu“ oder „Vom Recyclen und Upcyeln“ – so heißt das Thema, das uns durch dieses Halbjahr begleiten wird. Wir hören so viel über die Vermüllung unseres Planeten, über Plastik in den Weltmeeren, über den unverantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt und und und. Und was soll sich daran ändern, wenn wir nicht im Kleinen anfangen und schon Kinder damit vertraut machen, dass wir da eine große Verantwortung tragen. Das heißt ja nicht, dass wir bei der Sache nicht auch Spaß haben dürfen – also haben wir uns voller Elan in unser neues Thema gestürzt. Wenn man sich draußen bewegt, hat man ja oft gar keinen Blick mehr für das, was um uns herum passiert. Deshalb haben wir uns als erstes gemeinsam mit den Kindern auf den Weg gemacht und in unserer direkten Umgebung geschaut, was wir dann an Müll finden, der da nicht hingehört. Jede Gruppe ist mit dem Bollerwagen losgezogen und hat sich ca. zwei Straßen vorgenommen. Weiter brauchte niemand zu laufen, denn nach der kurzen Strecke war der Boller wagen jedes Mal schon voll mit Müll, der nicht in die Natur, nicht an die Straßen ränder gehört. ERSCHRECKEND! Im Kindergarten haben wir den Müll sortiert – und damit gleich wieder aufgefrischt, warum in den Gruppen die verschiedenen Mülleimer stehen und wie man sie richtig benutzt. Passend zu dem gefundenen Müll wurde in einer Gruppe ein Lied zu einer bekannten Melodie gedichtet, dass die Kinder dann bei einer Elternveranstaltung sehr eindrucksvoll vorgetragen haben: Müll-Lied Am Wegesrand liegen viele Sachen herum, wir denken: die Leute sind manchmal schön dumm! Drum fangt an zu schimpfen, wenn ihr so was seht, und sagt doch den Leuten, dass so was nicht geht! Der Abfall gehört in die Tonne hinein, sonst fangen wir alle ganz laut an zu schrei’n! Aus Schachteln und Kisten kann man prima bau’n, die könnt ihr uns Kindern auch ruhig anvertrau’n. Auch Rollen aus Pappe, die finden wir toll, das gibt prima Schlösser und Burgen, jawohl. Dass Müll hier getrennt wird, das weiß jedes Kind, Papier, Plastik, Bio – der manchmal auch stinkt. Und weil man mit kostenlosem Material tatsächlich toll spielen, basteln und bauen kann, haben wir gleichzeitig zum Beginn des Themas eine spielzeugfreie Zeit eingeführt, das heißt für 14 Tage ist aus den Gruppen jedes vorgefertigte Spielzeug verschwunden. Die Eltern unterstützen uns tatkräftig und bringen von zuhause mit, was nur geht, so dass wir inzwischen einen großen Fundus haben, den die Kinder für ihr Spiel, für’s Basteln und Werken nutzen können. Und siehe da, die Kinder sind hochmotiviert und haben unglaublich viele Ideen. Der Karton wird zum Auto, zum Schiff, zur Höhle, Röhren werden gestapelt, ineinandergesteckt, umgeschmissen, wieder neu aufgebahnt, ganze Städte wachsen auf dem Bauteppich aus Kartons und Schachteln heran. Im Kreativbereich sind wunderschöne „Farbfänger“ entstanden – einfach aus aufgefädelten und angemalten Pappresten mit ein paar Federn und Perlen veredelt. Da das Thema den Kindern (aber auch den Erzieherinnen) so viel Spaß macht, haben wir die spielzeugfreie Zeit auf vier Wochen ausgedehnt und werden danach immer einen Tag in der Woche spielzeugfrei belassen. Wir sind schon gespannt, wie das Thema sich weiterentwickelt. Ich werde im nächsten Gemeindebrief davon berichten. Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen aus dem spielzeugfreien Kindergarten Ihre Gabriela Kohnen Kindergarten: Leiterin Gabriela Kohnen Tel.: 05221/31000 hf-kiga-herringhausen@kirchenkreis- herford.de
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