Presbyterium

‍Presbyteriumswahl 2020


‍In unserer Gemeinde können zehn Personen in das Presbyterium gewählt werden. Vorschläge konnten bis zum 29. November 2019 gemacht werden. Zur Erklärung des Wahlverfahrens fand eine Gemeindeversammlung am 14. November 2019 statt.


‍Die meisten Presbyteriumsmitglieder stellen sich zur Wiederwahl, aber zwei werden ausscheiden. Für diese suchen wir Nachfolger. Wenn bis zum Fristablauf nicht mehr Vorschläge eingegangen sind, als Stellen zu


‍besetzen sind, wird es keine Wahl geben und die Kandidaten gelten nach Ablauf der Einspruchsfrist als gewählt. Sollten mehr Vorschläge eingehen, als Stellen zu besetzen sind, wird es am 1. März 2020 eine Wahl geben.


‍Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten werden der Gemeinde am 5. Januar 2020 offiziell bekannt gegeben. Es wird dann auch eine kurze Vorstellung aller Kandidaten geben.


‍Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder findet am Sonntag, 22. März 2020, in einem feierlichen Gottesdienst statt. Im Anschluss daran gibt es einen Empfang im Gemeindehaus.


‍Bilder der Künstlerin Magdalene Beckhoff


‍Seit Oktober zieren Bilder der Künstlerin Magdalene Beckhoff aus dem Herringhauser Dorf unser Gemeindehaus. Wir freuen uns sehr, dass die Künstlerin uns diese Bilder zur Verfügung gestellt hat und danken ganz herzlich dafür!














‍Neue Paramente


‍Unsere Antependien (Altar- und Kanzelbehänge), die vor vielen Jahren z.T. durch einen Handarbeitskreis selbst angefertigt wurden, sind mittlerweile stark ausgeblichen und verschlissen. Deshalb hat das Presbyterium schon länger über Alternativen nachgedacht. Jetzt wurde durch ein Vermächtnis an die Kirchengemeinde Herringhausen eine Neuanschaffung möglich. Bereits im Jahr 2012 ist schon das weiße Weihnachts- und Osterantependium ersetzt worden. Jetzt gibt es auch die drei anderen Farben: Grün, Rot und Violett in neuer, farbenfroher Gestalt.


‍Das grüne Antependium zeigt das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ (nach EG 604) und das rote die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Das violette Antependium für die Advents- und Passionszeit zeigt ein angedeutetes Kreuz und einen Kreis aus 13 goldenen Flächen, eine davon auf rotem Untergrund. Der Kreis symbolisiert die Abendmahlsgemeinschaft: Jesus und seine zwölf Jünger. Aber es sind hier keine Personen dargestellt, sondern nur Flächen. Das heißt, dass jeder von uns seinen Platz am Tisch des Herrn findet. Weil Jesus Christus uns einlädt, sind wir alle willkommen. Das angedeutete Kreuz weist auf den Weg der Passion hin, aber auch die Verbindung von Himmel und Erde in Jesus Christus. Aber warum gibt es überhaupt Antependien in verschiedenen Farben?


‍Die sogenannten „liturgischen Farben“ stehen für die „Jahreszeiten“ des Kirchenjahres:


‍Das Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag. Es verknüpft wiederkehrende Kreisläufe mit Stationen eines unumkehrbaren Lebens – Jesu Leben. Die sich wiederholenden Festzeiten strukturieren das Leben, immer auch im Zusammenspiel mit den Jahreszeiten. In der dunkelsten Jahreszeit spricht Weihnachten vom Eintritt des Lichts in die Dunkelheit. Bei wieder aufblühender Natur verkündet Ostern den Sieg des Lebens über den Tod. Wenn die Blätter fallen, gedenkt die Kirche des Todes und der Verstorbenen. Gleichzeitig erinnern die wiederkehrenden Rhythmen an die Stationen Jesu Leben und greifen dabei wesentliche Stationen unseres eigenen Lebens auf: Geburt, Kindheit und Elternschaft, Gefährdung und Leid, Überschwang und Angst, Freude, Trauer und Tod. 


‍All das kommt im Jahreslauf zur Sprache:


‍Die liturgische Farbe macht den Charakter eines Sonntags sichtbar. In der evangelischen Kirche sind weiß, violett, grün, rot und schwarz die liturgischen Farben, die den Festen im Jahreskreis zugeordnet sind. Nach ihnen richtet sich die Farbe der Paramente an Altar und Kanzel. Die Verwendung der liturgischen Farben wird von den einzelnen Landeskirchen geregelt:


‍Weiß ist die Christusfarbe des Lichtes und der Auferstehung und ist allen Christusfesten zugeordnet: Weihnachten bis Epiphanias, Gründonnerstag, Ostern bis Exaudi, Trinitatis, Tag der Geburt Johannes des Täufers (24.06.), Michaelistag (29.09.) und Ewigkeitssonntag. Als Farbe der Auferstehung kann weiß auch zu Trauerfeiern verwendet werden.


‍Violett ist das Sinnbild für den Übergang und die Verwandlung und ist in den Bußzeiten vor Ostern (Fastenzeit) und Weihnachten (Advent) die liturgische Farbe.


‍Grün ist die Farbe der Hoffnung, des Wachsens und der sogenannten „festlosen“ Zeiten im Kirchenjahr: In der Trinitatis- und Vorfastenzeit.


‍Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes, des Blutes und der Liebe. Sie findet an Pfingsten, am Reformationstag, bei Bittgottesdiensten um die Einheit der Kirche, Konfirmation und Ordination Verwendung.


‍Am Karfreitag feiern wir Gottesdienst ohne Paramente, am leeren Altar. Manche Gemeinden haben für den Karfreitag auch schwarze Antependien.


‍An den Sonntagen Lätare in der Passionszeit und Gaudete (4. Advent) können rosafarbene Antependien verwendet werden. Sie stehen dafür, dass das Christuslicht bereits das Violett der Fastenzeit erhellt. Die katholische Kirche kennt zudem auch noch blaue Paramente, die für Marienfeste verwendet werden.


‍ Informationen aus: https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/kirchenjahr.php

Grafik: Von 103II, CC BY-SA 3.0,

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49742854

‍Aufgabenverteilung des Presbyteriums


‍Das neue Presbyterium hat seinen Dienst angetreten. Kirchmeister für Finanzen ist Klaus Altemeier, für BauangelegenheitenAchim Stork. Der ist auch der Abgeordnete des Presbyteriums für die Kreissynode, seine Vertreterinnen sind Elke Wallberg und Anette Dammann. Heike Speckmann-Gerdener ist die Abgeordnete im Jugendfachausschuss der Region Herford-Land, ihr Vertreter ist Ronny Schmidt. Dieser ist der Abgeordneter im Synodalen Kindergartenausschuss und Anette Damman ist für das Presbyterium im Rat der Tageseinrichtungen in unserem Kindergarten. Unsere Diakonie- Presbyterinnen sind Elke Wallberg und Annette Wilhelms-Tauchert. Helmut Beversdorff ist im kreiskirchlichen Umweltausschuss, vertreten von Laila Preuße, die auch für die ACK und die Ökumene zuständig ist. Zusammen mit Christine Pohlmann ist sie außerdem die Kontaktfrau und Ansprechpartnerin für die Frauenarbeit der Kirchengemeinde und arbeitet im Gemeindebeirat mit.


‍Das Presbyterium





















‍Klaus Altemeier


‍ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und ist in Herringhausen geboren. Er war freiberuflich tätiger Betriebsmittelkonstrukteur und ist mittlerweile im Ruhestand. 

‍Im Presbyterium ist er seit 1988 und Finanzkirchmeister. In der Gemeinde ist ihm der Posaunenchor, die Mitarbeit im Presbyterium und privat die Familie, besonders die beiden Enkelkinder wichtig. Die Kirchenmusik in der Kirchengemeinde liegt ihm besonders am Herzen.



‍Helmut Beversdorff


‍ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Er lebtnseit 1985 in Eickum. Von Beruf ist er Lehrer am Gymnasium Löhne und seit sechs Jahren Mitglied des Presbyteriums. Hier liegen ihm besonders Umweltfragen am Herzen. Er ist Mitglied im synodalen Umweltausschuss (Grüner Hahn, Energiemanagement) und engagiert sich für den interreligiösen Dialog.



‍Christine Pohlmann

‍lebt seit 1998 in Herringhausen und ist verheiratet. Sie ist Geschäftsleiterin des Amtsgerichts Minden und Mitglied im Presbyterium seit 2008. Neben ihrem Beruf verbringt sie gern Zeit mit der Familie und ihrem Hund und ist in der Kirchengemeinde aktiv. Hier interessiert sie besonders die Frauenarbeit und die Gottesdienstgestaltung. Ihr Wunsch ist eine Gemeinde, die für Menschen in allen Lebensphasen- und lagen da ist, und ein Presbyterium, das dazu mit einer klugen Mischung aus „Altes Bewahren – Neues wagen“ beiträgt.


‍Achim Stork 

‍lebt seit seiner Geburt hier, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Er ist Diplom Ingenieur  und technischer Leiter einer Wohnungsgenossenschaft. Im Presbyterium ist er seit Juni 2002  (damals noch Bevollmächtigtenausschuss). Seine Interessen sind handwerkliches Arbeiten,  Kleingarten, Hühnerzucht und politisches Handeln aus christlicher Sicht. In der Gemeinde sind ihm neue Wege für Beteiligung und gelebten Glauben wichtig.



‍Anette Dammann 


‍ist in der Kirchengemeinde geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

‍Sie war als Erzieherin im Ev.Kindergarten Herringhausen tätig und ist im Minikirchenteam der Gemeinde. Ihre Interessen sind Lesen, Reisen, Geschichte, Kreatives. In der Kirchengemeinde  sind ihr besonders die Arbeit mit Kindern, die Frauenarbeit und Altenbesuche wichtig.



‍Laila Preuße 

‍lebt seit 1998 in der Kirchengemeinde, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Sie ist Lehrerin an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Löhne, mit den Fächern Französisch und ev. Religionslehre. Ihre Interessen sind Frankreich, Tanzen, Kunst, Literatur, Reisen, Natur. Für die Kirchengemeinde ist ihr alles wichtig, was die Gemeinde im Leben der Menschen verankert, wie z.B. die unterschiedlichen Gruppen, z.B. Jour fixe und punkt8, aber auch Aktionen wie der „lebendige Adventskalender“. Sie beteiligt sich gerne an der Planung und Durchführung von   Gottesdiensten und findet es wichtig, mit anderen Gemeinden, Konfessionen und Religionen in  Kontakt 

‍                        zu bleiben.



‍Ronny Schmidt 

‍ist verheiratet hat zwei Kinder im Alter von 7 und 5 Jahren. Er lebt seit 2007 in der Kirchengemeinde und arbeitet bei der Sparkasse Herford. In seiner Freizeit singt er in einem Herforder Chor und fährt gerne Fahrrad, Ski und Go-Kart. In die Presbyteriumsarbeit möchte er seine Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Finanzsektor einbringen sowie die Erfahrungen als junger Familienvater. Ihm ist es wichtig, die christliche Gemeinschaft in unserer Gemeinde weiter zu stärken und ein gemeinsames Miteinander möglich zu machen.



‍Heike Speckmann-Gerdener

‍ist verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn und lebt seit 1989 in Herringhausen (West). Sie ist seit 2010 in der Verwaltung der Alten- und Pflegeeinrichtung Seniorenresidenz Mathilde in Enger tätig und in der Organisation der Büroarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb zu Hause.Ihre Interessen sind der Garten mit allem, was so dazu gehört, Nähen, Stricken und Joggen. Für  die Arbeit im Presbyterium ist ihr wichtig, dass sich jede Altersgruppe in der Gemeinde wiederfinden  kann. Besonders wünschenswert wäre es, die Jugendlichen nach der Konfirmation an 

‍dem  Gemeindeleben teilhaben zu lassen.


‍Elke Wallberg


‍ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Eickum. Sie arbeitet als Steuerfachgehilfin bei einem  Herforder Steuerberater und interessiert sich für Radfahren, Wandern, Tanzen, Kochen und Lesen. Für die Arbeit im Presbyterium ist ihr wichtig, dass das Leben in der Gemeinde offen, respektvoll,  einladend und transparent für alle ist.



‍Annette Wilhelms-Tauchert


‍lebt in der Kirchengemeinde seit der Geburt. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter. Von Beruf ist sie Buchhändlerin. Ihre Interessen sind Lesen, Reisen und Garten. In der Gemeinde betreut sie zusammen mit ihrem Mann Michael die Webseite der Kirchengemeinde und engagiert sich seit vielen Jahren für die Minikirche und das Minikirchenteam.



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